Podcast

Der Podcast rund um die Zukunft des Handwerks. 

 

Klar ist, dass sich das Handwerk in einem Wandel befindet. Schon in einigen Unternehmen sind Digitalisierung, IoT und Künstliche Intelligenz angekommen.  

 

Doch wer spricht über diese Themen und wo kann man sich als Handwerker über die neusten Entwicklungen der Digitalisierung informieren?

Mit unserem Podcast schaffen wir ein Informationsmedium, welches jedem Handwerker, Geschäftsführer oder Interessierten einfach zugänglich ist. Dabei setzen wir auf Vielseitigkeit und sprechen nicht nur über Produkte, die mit Sensoren ausgestattet wurden, sondern auch über neue Arbeitsweisen, die das Handwerk meistern muss.

Am Ende ist es uns wichtig, dass jeder Handwerker individuell das adaptieren kann, was zum eigenen Unternehmen passt!

Folge 8
Neue Arbeitswelt & CoWorking - und was das mit dem Handwerk zu tun hat
| Mit Heiko Kolz & Jonatan Freund

CoWorking & neue Arbeitswelt? Welche Definition gibt es dafür eigentlich?
In unserer Podcastfolge 8 beschäftigen wir uns genau mit diesen Themen. Wir setzen uns damit auseinander, wie die Arbeitswelt von Morgen aussieht, welche persönlichen Herausforderungen diese bereithält und wie das Handwerk in solche Arbeitsweisen hineinpasst.

 

Wie verändert sich das Arbeiten in Zukunft?

Während der Corona Pandemie ist deutlich geworden, dass es mehrere Orte gibt, an denen man arbeiten kann. Es geht nicht darum, dass man alle Personen in einem CoWorking platziert oder alle Mitarbeiter nur noch im Home Office arbeiten. Es geht vielmehr darum, dass man die Anforderung, mit der man sich aktuell im Job auseinandersetzt, dort löst, wo er am besten seiner Arbeit nachgehen kann. Je nach aktuellem Aufgabengebiet wird der Raum durchaus immer wieder anders definiert werden.

Aber was sind eigentlich die Mehrwerte von CoWorking? Es geht vielmehr um die Synergieeffekte, die entstehen, als nur um den Menschen selbst. Im CoWorking treffen verschiedene Branchen und Mitarbeiter aufeinander und können sich über aktuelle Aufträge oder Probleme austauschen. Durch diesen Austausch kann man gänzlich neue Lösungen schaffen, die nur durch die Diversität geschaffen werden können.

Wie startet man als Organisation in die Themen?

Jede Organisation und auch alle Mitarbeiter müssen für sich selbst entscheiden, welche Aufgaben Zuhause am besten erledigt werden oder welche Aufgaben am besten im Team gelöst werden. Es gibt kein fertiges Konzept, welches man in allen Unternehmen implementieren kann, sondern innerhalb des Prozesses muss jedes Unternehmen die eigene optimale Lösung finden.

Außerdem muss sich jeder Mitarbeiter damit auseinander setzen, wie er mit der Freiheit umgeht und welche Struktur er im Arbeitsalltag verfolgt, um weiterhin erfolgreich arbeiten zu können.

Aber wie passt das Handwerk ins CoWorking?
Tatsächlich hat Heiko selbst auch schon einige Projekte mit dem Handwerk umgesetzt, in dem Werkstätten implementiert wurden. Gerade in Bezug auf neue Technologien kann das Handwerk solche Bereiche nutzen, um sich selbst auf die Zukunft vorzubereiten. Wenn im Keller vom CoWorking ein 3D Drucker steht, dann kann man direkt die Kleinteile dort ausprobieren zu drucken, bevor man sich selbst einen im Arbeitsalltag anschafft.

Folge 7
Baustellenüberblick verbessern mit Handwerks-software
| Mit Lukas Büdenbender und Daniel Grube

In der Folge 7 stellen wir euch eine App vor, die es dem Handwerker vereinfachen soll die Prozesse und den Projektablauf auf der Baustelle zu jeder Zeit nachvollziehen zu können.

Vom Handwerk. Fürs Handwerk.

Die Idee für wir bauen digital kommt aus dem Handwerk – genauer gesagt dem Dachdeckerhandwerk. Lukas ist Nachfolger im Familienunternehmen und setzt sich täglich mit Herausforderungen in diesem Handwerk auseinadner.
Die erste große Herausforderung, die er damals gesehen hat, war es die Rechnungen beim Projektabschluss zu erstellen. Im Unternehmen beruhte dieser Prozess bisher auf dem Bauchgefühl und nicht auf den Fakten.
Gemeinsam mit Daniel haben sie dann ein Start‑Up aufgebaut und eine App speziell für den Handwerker entwickelt. Gemeinsam mit dem Handwerksunternehmen wurde dort an Funktionen gefeilt und die Ausarbeitung diskutiert.
Schlussendlich ist es die Möglichkeit die eigenen Prozesse abzubilden und den Projektverlauf zu jeder Zeit nachvollziehen zu können. In der App kann der Status der Baustelle, Bilder der Baustelle und auch Zeiterfassung stattfinden. Es kann als beispielsweise bei Verhandlungen immer wieder nachvollzogen werden welche Arbeit wann und zu welcher Qualität erledigt wurde. Das ist ein enormer Vorteil in Zukunft, da man so für die Arbeit bezahlt werden kann, die man eben auch getätigt hat.

15 Jahre Rückständigkeit in der Baubranche.

Die Baubranche ist 15 Jahre hinterher mit der Arbeitsproduktivität im Vergleich zu anderen Handwerksbranchen.

Wie verrückt ist das? 15 Jahre zurück? Zeit etwas zu ändern und Zeit dafür, dass man sich mit anderen Gewerken auf der Baustelle vernetzt, um die Arbeitsproduktivität in dem Bereich direkt zu verbessern. Deshalb werden auch andere Gewerke einbezogen und haben unterschiedlichen Zugriff auf die Daten der Baustelle.

Folge 6
Hoch hinaus mit Drohnen im Gerüstbauhandwerk 

| mit Jeanette Spanier

Jeanette Spanier. Frau im Handwerk. Begeisterung für den Gerüstbau & vor allem für neue Geschäftsmodelle.
Wer bereits in den Podcast reingehört hat, der konnte sich selbst davon überzeugen, wie lösungsaffin und innovativ Jeanette und ihr Vater von Gerüstbau Spanier & Bichler neue Dinge anpackt und Probleme im Handwerk löst.

Wie digital ist der Gerüstbau?

Aber fangen wir von vorne an. Wer verbirgt sich eigentlich hinter Jeanette Spanier? Eine Nachfolgerin eines Familienbetriebes im Gerüstbau. Genauer gesagt des Unternehmens Spanier & Bichler aus Trier. Vor wenigen Jahren hat sie in diesem Unternehmen die Geschäftsleitung übernommen und baut seither mit ihrem Team Gerüste rund um Kirchen, historische Gebäude, aber auch Einfamilienhäuser. Diese Arbeit ist sehr vielseitig, erfordert viel Geschick und auch Erfahrung. Besonders Gebäude, die schwer einsehbar waren, waren in der Vergangenheit eine Herausforderung. Das sollte nicht so bleiben & deshalb startet sie gemeinsam mit ihrem Vater den ersten Copterflug. Daraus ist die erste Start‑Up Idee entstanden und der Gedanke, dass man mittels Drohnenflug schlussendlich eine 3D Planung des Gerüstes vorliegen hat. Und schon ging es in die Umsetzung. Das schöne daran? Natürlich sollte diese Idee nicht nur dem eigenen Unternehmen zur Verfügung stehen. Auch andere sollten davon profitieren können, weshalb sie kurzer Hand das Start Up MOSELCOPTER gründeten.

Aus einer Idee wächst die Nächste!

Aus der einen Idee wächst die Nächste. Wenn man das eine Problem gelöst hat, dann lassen sich daraus meist weitere Schnittstellen entdecken, die Verbesserung gebrauchen können. So war das auch im Fall von Moselkopter. Durch das Start Up ist bewusst geworden, dass man auch im Bereich des Arbeitsschutzes noch einige Verbesserungen im Gerüstbau erzeugen kann. Genau dafür hat das Unternehmen das nächste Start Up Scaff Eye gegründet. ScaffEye bietet dem Gerüstbau die Möglichkeit alle Gerüste zentral und digital zu verwalten. Viele Menschen haben Zugang zu den jeweils aufgebauten Gerüsten. Der Gerüstersteller, aber auch der Kunde selbst sind in der gesamten Projektdauer dazu verpflichtet Sicherheitskontrollen durchzuführen und zu dokumentieren. Bisher ein sehr lästiger und aufwendiger Prozess. Mit der neuen App können Gerüste innerhlab von Sekunden gesperrt werden & alle Nutzer werden über Änderungen informiert. Nicht nur ein Sicherheitsmehrwert, sondern auch eine Verbesserung für die Kommunikation.

Jeanette Spanier ist ein Beispiel dafür, was im Handwerk noch so alles geht, wenn man nur den richtigen Blickwinkel auf aktuelle Probleme einnimmt. Die Umsetzungen und die Herangehensweise an neue Prozesse schaffen ihr die Möglichkeit nicht nur das eigene Handwerksunternehmen, sondern die gesamte Branche digitalisierter werden zu lassen.
Wir sind gespannt auf die nächste Start Up Idee und neuen Schritte. Wenn auch ihr euch von ihrer Kreativität mitreißen lassen wollt, dann hört rein in die aktuelle Folge #7!

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Folge 5
Influencer im Handwerk
| mit Siggi Hoffmann

In der Folge 5 dürfen wir einen jungen und vor allem handwerklich begabten Mann aus dem Norden begrüßen. Über ein paar Umwege fand er seinen Weg zum Traumberuf im Handwerk und ist als Tischlermeister nicht nur im Handwerk, sondern besonders im Social Media Bereich sehr erfolgreich. Hört rein & Lernt Siggi Hoffmann selbst kennen!

Vom Handwerker zum Influencer

Siggi Hoffmann ist gelernter Tischlermeister und hat sich während der Meisterschule bereits sein eigenes Standbein aufgebaut. Im Podcast geht er näher auf den gesamten Gründungprozess und seinen Werdegang ein, im Guide wollen wir uns kürzer fassen und direkt zum Thema kommen: Influencer im Handwerk! Denn Siggi ist kein gewöhnlicher Handwerker, sondern hat sich neben seiner Selbstständigkeit als Handwerker auch etwas im Social Media Bereich aufgebaut.
Influencer sein geht nämlich auch im Handwerk. Auf Instagram, Twitch und Youtube hat er angefangen die Öffentlichkeit in seinen Handwerkeralltag zu integrieren. Seine lockere Art und seine Kreativität sorgt schnell dafür, dass seine Kanäle und Videos erfolgreich werden. Was sich daraus alles entwickeln kann, zeigt er wahrhaftig. Denn schon lange geht es nicht mehr nur um sein eigenes Handwerk. Für viele externe Unternehmen und Marken steht er bereits vor der Kamera, integriert Produkte in seine Arbeit und stellt den Followern beispielsweise die Funktionalität vor. Und das Ganze auf eine mehr als authentische Art und Weise.

Erfolg durch Social Media

Das ist auch das Erfolgrezept im Social Media Bereich. Persönlichkeit und Authentizität ist für Siggi das A und O. Es muss nicht jeder Handwerker zum Influencer in seinem Gewerk werden, aber alle Unternehmen können durch Social Media profitieren, Reichweite steigern und neue Aufträge genieren. Wichtig ist, dass dies nicht von heute auf Morgen passieren wird. Vielmehr geht es darum den Kunden von Morgen anzusprechen. Die Devise? „Wenn die jungen Leute, die heute dein Video sehen, in drei Jahren ein Haus bauen und sich noch nie mit einem Dachdecker auseinandergesetzt haben, dann erinnern sie sich ganz bestimmt an dich.“
Und was zählt noch? Für Siggi ist das klar: Spaß bei der Sache & Ziele nie zu hoch stecken. Wenn man die Affinität für die neuen Medien nicht hat, warum engagiere ich nicht einen Lehrling, der seinen Arbeitsalltag hin und wieder auf Social Media bereitstellt und Spaß an den neuen Medien hat.

Im Podcast selbst hält Siggi noch ein paar weitere Tipps bereit, wie ihr euren Social Media Account aufpeppen können oder selbst bald schon Influencer im Handwerk seid.

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Folge 4
Wie 3D Drucker und Sensoren in die heutige Schuhtechnik involviert sind
| mit Markus Schott

Gesunde Schuhe, die dann auch noch stylisch sein sollen? Geht nicht gibt’s nicht – das sagt Markus Schott von der Schott Orthopädieschuhtechnik aus Homberg dazu. Sie sind seit über 100 Jahren im Schuhmacherhandwerk und der Orthopädieschuhtechnik unterwegs und wissen genau, was euer Fuß braucht.
Wir haben uns gefragt, wie digitalisiert ist dieses Handwerk & was geht da noch? Als Verbraucher hat man oft das Gefühl, dass besonders dieses Handwerk in Vergessenheit gerät und Digitalisierung dort nicht auf der Tagesordnung steht. Das dies nicht der Wahrheit entspricht, hat Markus in unserem Podcast unter Beweis gestellt.

MyVale Schuhe unterwegs in über 60 Ländern...

Die Schott Orthopädieschuhtechnik ist bereits seit 1888 am Markt und Markus Schott bildet die vierte Generation des Unternehmens. Zu dem Unternehmen kam dann in 2008 noch ein weiteres Start‑Up hinzu. Mit MYVALE schafft es Markus Schott und sein Team Flip Flops zu verkaufen, die individuell an die eigenen Wünsche angepasst und auf den Fuß abgestimmt sind.
Die Idee soll aber nicht nur den Hombergern zur Verfügung stehen, sondern weltweit Kunden begeistern. Dafür hat das Team einen Webshop gegründet und es geschafft, dass die Abdruckboxen, die Voraussetzung für die Flip Flops sind auch per Post zugeschickt werden können. Jeder Kunde macht seinen Fußabdruck zuhause selbst, gestaltet seinen Schuh im Internet und erhält diesen einige Wochen nach der erfolgten Handarbeit. Mode verbunden mit Orthopädie & bereits jetzt sind die Schuhe in über 60 Ländern täglicher Begleiter von vielen Menschen.

Die Zukunft ist geprägt von 3D Druck & Sensoren

Schon heute werden in der Orthopädieschuhtechnik Sensoren bei der Produktion des Schuhs verwendet. Besonders bei Risikopatienten kann man so mögliche Druckstellen frühzeitig erkennen. Auch bei der Laufanalyse helfen sie, um den perfekten Laufschuh für den Kunden zu finden.
Der nächste Schritt wird sein, dass der Kunde den Fußabdruck nicht mehr über eine Abdrucksbox ermittelt, sondern mittels einer App den eigenen Fuß abscannt. Markus Schott kann sich aber auch vorstellen Sensoren in die Schuhe selbst zu verbauen. Sensoren werden immer dünner, günstiger und langlebiger und sobald dies weiter ausgebaut ist, kann man die Sensoren erfolgreicher verbauen. Dadurch können Kunden über falsche Fußhaltungen oder mögliche Druckstellen informiert werden.
Auch ein intensiv diskutiertes Thema im Podcast war die Verwendung von 3D Druckernn. Irgendwann wird es soweit sein, dass sich der Kunde die Druck‑File des gewünschten Produktes einkauft und selbst über den eigenen 3D Drucker das Produkt druckt. So kann es dann auch mit dem eigenen Schuh passieren. In ihrer eigenen Schuhherstellung setzen sie 3D Drucker bereits ein und experimentieren mit verschiedenen Einsatzvarianten.

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Folge 3
Wie passen Tech-Start Ups und das Handwerk zusammen
| mit Florian Christ

Unser neuer Podcastpartner ist Florian Christ aus Kassel. Vor einigen Jahren hat er das Tech‑Startup FINO Digital gegründet. Fino nutzt Finanzdaten, um nutzvolle Produkte zu bauen, um so das Leben von Unternehmen und Privatnutzern zu vereinfachen. Was hat das eigentlich mit Handwerk zu tun?

Wie können wir voneinander lernen?

Wir wollen voneinander lernen. Fino ist aufgebaut auf flachen Hierarchien, viel Entscheidungsspielraum und offener Teamgestaltung – ist das nicht auch auf das Handwerk übertragbar? Definitiv! Mache jeden deiner Mitarbeiter zu einem Unternehmer. Wenn man das seinen Mitarbeitern zutraut, dann entstehen immer wieder neue Ideen, die wertvoll sein können für die Weiterentwicklung des Unternehmens. Jeden Tag das Unternehmen ein Stückchen besser machen, sollte das Ziel von allen sein.
Ein weiterer Punkt: Connecting the dots – Schaffe neue Dinge in dem du die alten neu zusammenpuzzelst. Wiederkehrende Aufgaben können so verbessert und vereinfacht werden.

Neue Geschäftsideen für das Handwerk

Ein großer Diskussionspunkt im Podcast war ebenfalls der Unterschied in der Abrechnung der Dienstleistungen von Softwareunternehmen und Handwerksunternehmen. Handwerksunternehmen rechnen nach Stunden und Leistung der Mitarbeiter ab. Dadurch entsteht eine Abhängigkeit zu jedem einzelnen Mitarbeiter und eine hohe Unplanbarkeit. Wenn ein Handwerksunternehmen ein dauerhaftes Ertragsmodell einführt, würde das Unternehmen Kontinuität schaffen. Softwareunternehmen hingegen rechnen schon immer in einem sogenannten Abo‑Modell ab. Das Produkt wird gebaut und schafft im Nachgang die Finanzierung der weiteren Produktentwicklung.

Es wurden noch einige weitere Ideen entwickelt. Wenn ihr diese gemeinsam mit uns weiterentwickeln möchtet, hört gerne in
Folge #3 hinein!

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Folge 2
Start Up meets Handwerk
| mit Julia Kasper

In unserer zweiten Podcastfolge haben wir eine Schreinerin aus Koblenz zu Besuch. Mit ihrem digitalen Geschäftsmodell konnte sie den familiären Schreinerbetrieb neu strukturieren. Mehr dazu in Folge #2 & hier folgt nun eine kurze Zusammenfassung:

Julia Kasper gründet Holzgespür

Julia Kasper hat im Jahr 2012 das Start‑up Holzgespür gegründet. Dahinter verbirgt sich eine Online Plattform für hochwertige Massivholzmöbel, die der Kunde sich online selbst konfigurieren kann. Das besondere an diesem Unternehmen ist, dass jeder Kunde mit in den Herstellungsprozess mit eingebunden wird und die Fertigstellung des Tisches in der Schreinerei in Rhens online mitverfolgen kann. Ziel ist, dass das Handwerk mit Digitalisierung verbunden wird.

Was bedeutet das eigentlich, dass der Kunde in den Herstellungsprozess bei Holzgespür mit eingebunden wird?
1. Der Kunde kann im Shop zwischen verschiedenen Holzarten wählen
2. In Absprache mit Julia kann dann auch zwischen helleren, dunkleren Hölzern gewählt oder zu mehr Astlöcher oder einem eleganteren Stil gegriffen werden.
3. Auf der Basis werden zwei Baumstämme ausgewählt und per Videobotschaft an den Käufer gesendet. Der Nutzer kann demnach selbst entscheiden, welcher Baumstamm für seinen Tisch verwendet werden soll.
4. Zum Schluss gibt es noch eine eigene URL pro Kunde, wo der Kunde immer wieder Updates vom Herstellungsprozess zu sehen bekommt und seinem Tisch bei der Produktion zuschauen kann.

Wie kann das Handwerk von ihr lernen?

Ein wichtiger Punkt im Podcast war auch der Wandlungsprozess und wie Julia in der Schreinerei für Akzeptanz von Holzgespür gesorgt hat. Die Einbindung der Mitarbeiter in die neuen Themen war immer wieder eine Grundvoraussetzung. Viele Freitagnachmittage wurden in der Werkstatt verbracht und über Prozesse diskutiert. Getreu dem Motto: Gemeinsam lernen, verändern & anpacken!

So wurde auch der erste digitale Tisch Deutschlands von Holzgespür entwickelt. In diesem befinden sich Sensoren, der zu jeder Zeit die Holzfeuchte und die Umgebungssituation analysiert. Nicht nur bei der Verarbeitung des Holzes ist das eine wichtige Information, da das Holz nur bei einer bestimmten Feuchte verarbeitet werden kann, sondern auch bei der späteren Verwendung des Tisches, um immer eine optimale Pflege gewährleisten zu können.

Und zum Schluss des Podcasts gab es noch drei Tipps für alle Handwerker:

1.Mut und Motivation für Veränderung – Bereitschaft neues Lernen.
2.Neue Technologien verstehen, um darauf aufbauend neue Ideen zu entwickeln
3.Diversität schaffen, denn nur so kann neues entstehen!

Wenn du die Themen näher kennenlernen möchtest, dann klick dich jetzt in Folge #2!

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